Angola ist ein faszinierendes Land. Wenn man von Namibia aus über die Grenze fährt, so ist es, als reist man in der Zeit zurück und als hätten die Portugiesen gerade dieses Land verlassen. Man sieht kaum noch Autos, stattdessen unzählige Motorräder. Im Gegensatz zu Namibia sieht man auch viele Menschen an der Strasse entlanglaufen.
Angola ist vielschichtig – im Süden gibt es karge, baumlose Wüsten, die sich in Savannen verwandeln, je mehr man in den Norden vorstösst. Und wenn man noch weiter nach oben fährt, dann steht man auf einmal mitten im saftig grünen Regenwald. Die Gegensätze sind krass, die Landschaften sind einmalig. Die Atlantikküste ist teilweise wild, wenn die Brandung mit roher Gewalt auf die Küste trifft, an anderen Orten wiederum ist sie sanft und weich. Baden ist möglich.
Unsere Reise führt uns durch Territorien uralter Naturvölker, wie z.b. den Himbas oder Mwila, wir fahren entlang der Küste, über steile Bergpässe und zu rauschenden Wasserfällen. Angola ist faszinierend und noch sehr ursprünglich – Massentourismus wie im benachbarten Namibia gibt es hier nicht. Die Menschen sind sehr freundlich und zuvorkommend. Die Märkte sind voller Früchte, Gemüse und Fische, kribbelbunt und traditionell.
Angola ist für Entdecker, die etwas Zeit mitbringen, um das Land richtig zu geniessen…
Information
Destination:
ANGOLA
Datum:
September 2026
Reisedauer:
24 Tage
Teilnehmer:
min. 8 – max. 12 (unter 8 mit Aufpreis)
Expeditionstyp:
offroad, camping, erkunden, culture, entdecken
Teilnahmegebühr:
750 USD (zzgl. Reisekosten)
*Allgemeine Infos über unsere Expeditionen und Teilnahme findet ihr in unseren FAQs
Die Teilnahmegebühr muss nach Registrierung/Buchung mit uns bezahlt werden, entweder in voller Höhe oder als Anzahlung mit Restzahlung nach Bestätigung der Tour von uns.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet
- Reiseleitung für die komplette Dauer der Expedition in eurer Sprache
- Planung und Organisation der Reise und des Reiseverlaufs
- Hilfe und Assistenz mit den Vorbereitungen vor der Expedition und während der Expedition
- umfangreiches Wissen, Expertise und langjährige Erfahrung der Expeditionsführer
- 5% der Gebühren gehen an ein Wildlife Projekt im Zielland.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet NICHT
(Preise in USD)
- Reisekosten/Flüge – Flüge nach Windhoek gibt es manchmal schon ab ca. 600 – 800 (oder mehr) EUR
- Visakosten – in Namibia braucht man ein Visum, das kostet 1600 NAD (100 USD). Angola ist seit 2 Jahren visafrei, d.h. man bekommt nur einen Stempel in den Pass.
- Transportkosten für die Tour – Preis pro Person mit einem Miet 4×4 liegt bei max. 1056 USD (5 Personen) – 880 USD (6 Personen – 755 USD (7 Personen) p.p. für 24 Tage
- Spritkosten – maximum 150 USD
- Essenskosten – abhängig davon, wie (selber kochen, Restaurants), max. 300 USD p.P.
- Unterkunft – Camping – max. 315 USD
- Eintritte in Nationalparks – 180 USD
- persönliche Ausgaben – das hängt ganz von euch ab, also Souvenirs, drinks usw.
Diese geschätzten Ausgaben sind grob gerechnet, beruhen auf unseren langjährigen Erfahrungen und sind auf einer Maximalbasis gerechnet. Laut Erfahrung wird es meist günstiger, was jeden freut. Eine detaillierte Liste der geschätzten Kosten wird jedem Expeditionsteilnehmer nach Buchung zugesendet, zusammen mit einem Reiseplan, einer Karte und mehr Infos.
Einige der Kosten werden von jedem Teilnehmer vor Ort direkt an den jeweiligen Dienstleister bezahlt. Auf unseren vielen geführten Expeditionen durch Afrika hat sich eines bewährt gemacht: Eine „Reisekasse“ – zu Anfang wird von jedem Teilnehmer ein bestimmer Betrag in diese Kasse eingezahlt, davon werden gruppenrelevante Ausgaben gedeckt, also z.B. Diesel, Essen usw. Das ist für alle fair und durchsichtig. Jede Ausgabe wird akribisch aufgeschrieben und kann nachvollzogen werden. Alle anderen, nicht gruppenrelevanten Ausgaben muss jeder Teilnehmer selber zahlen.
Ihr findet noch ein paar mehr Informationen über Preise und Kosten weiter unten, in unserer „IN AFRIKA“ Sektion oder in unseren + AKTIVITÄTEN Da bekommt ihr eine Vorstellung davon, was was kostet.
Habt ihr euch entschieden, Teil unserer Expedition zu werden und das Unbekannte zu entdecken? Füllt einfach eure Teilnahme aus, das ist der erste Schritt ins Abenteuer. Hier fangen die Vorbereitungen an.
Information über den Reiseplan
Die genaue Info über jede Expedition, also was Autos, Ausrüstung, was ihr mitnehmen solltet und was nicht, betrifft, wird euch in unserem Infopaket zugesandt.
Visum
Für Namibia braucht man seit letztem Jahr ein Visum, welches 1600 NAD (100 USD) kostet und welches man am besten im Vorfeld online beantragen sollte. Für Angola braucht man kein Visum.
Persönliches Treffen
Nachdem alle Teilnehmer in das Team aufgenommen worden sind, wäre es nett, ein persönliches Treffen zu organisieren, um uns etwas kennenzulernen und über den Reiseplan zu reden, denn da könnt ihr auch gerne mitentscheiden. Falls ein persönliches Treffen nicht möglich sein sollte, dann können wir auch gerne ein online meeting via skype oder zoom organisieren und eventuelle Fragen klären.
Beratung und Hilfe
Während ihr euch auf eure Expedition mit uns vorbereitet, stehen wir euch immer zur Verfügung, um Empfehlungen auszusprechen oder Fragen zu beantworten. Service ist für uns das Wichtigste!
Nach eurer Teilnahmebestätigung senden wir euch ein Infopack zu.
Was packt man ein?
Man sollte leicht und bequem reisen. Das beste ist es, einen faltbaren, weichen Rucksack mitzunehmen, keinen Koffer. Die Tasche/Rucksack sollte stabil und unempfindlich sein. Unsere ideale Erfahrung ist ein grosser Rucksack und ein kleiner Tagesrucksack. Was das Gewicht anbelangt, dürft ihr nicht mehr als 20kg p.P. mitnehmen. Soviele Sachen braucht man eh nicht, wir empfehlen es, leicht zu reisen, aber auch einen Sweater einzupacken.
Mehr dazu findet ihr dann in unserem Infopack nach der Teilnahmebestätigung.
Reisepass
sollte nach Rückkunft noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Impfung
Es liegt nicht in unserer Kompetenz, euch über Impfungen zu beraten, dazu solltet ihr mit den Profis reden, z.b. mit eurem Hausarzt oder einem reisemedizinischem Zentrum. Was wir jedoch empfehlen können, ist, sich auf jeden Fall einen Grundschutz zu besorgen. Es könnte sein, dass man euch bei Einreise nach einer Gelbfieberimpfung fragt. Wir sagen euch, gegen was wir persönlich geimpft sind, das haben wir in unserem internationalen Impfausweis stehen.
- Hepathitis A, B
- Meningitis
- Typhus
- Tetanus
- Gelbfieber
- Tollwut
- COVID 19
Reiseversicherung
Eine Auslandskrankenversicherung ist sehr wichtig und ein MUSS, wenn ihr an einer unserer Expeditionen teilnehmen möchtet. Das sichert sowohl euch als auch uns ab.
Wer mitkommt, sollte unbedingt teamfaehig und aktiv sein, sich gut in eine Gruppe einfuegen und Respekt und Toleranz mitbringen!
Reiseplan und Aktivitäten

Die Highlights und was wir nicht verpassen sollten in Namibia und Angola:
- Etosha NP – Der grosse, weisse Ort“ – so nennen die Einheimischen diese grosse Salzpfanne. Hier, inmitten einer Savannenlandschaft gibt es mehr als 100 Tier- und 340 Vogelarten. Und diese warten auf unseren Besuch.
- Angola – wir werden neue Orte besuchen, die noch nicht viele Reisende gesehen haben.
- Serra da Leba – Fenda da Tundavala – ein wundervoller Ausblick über den Rand der grossen Steilhänge des Serra da Leba Gebirges. Das Hochplateau von 2200m fällt steil über 1000m hinab, der Ausblick ist Wahnsinn. Es gibt eine eindrucksvolle Serpentinenstrasse, die nach oben führt.
- The Namib Wüste und die riesigen Sanddünen.
- Angolische Strände und noch weitere Orte, die momentan noch „Top Secret“ sind.
- Calandula Wasserfälle
- Iona NP – Höhlen, Felsformationen und Nationalparks in Angola.
Unser Reiseplan ist gefüllt mit bekannten, aber auch einigen unbekannten Orten. Auf jeder Expedition zeigen wir euch Plätze, die wir in jahrelanger „harter“ Arbeit und Recherche selber entdeckt haben. Hier könnt ihr euch wie wahre Abenteurer und Entdecker fühlen!
Wir haben ein paar Überraschungen für euch geplant – besondere Orte, die wir über Jahre des Reisens entdeckt haben. Ihr werdet begeistert sein! Wenn wir mit einer Gruppe unterwegs sind, reisen wir genauso, als wären wir nur zu zweit: wir erkunden, bewegen uns abseits der ausgetretenen Pfade und tauchen tiefer in jedes Land ein, das wir besuchen.
In Afrika
Der Beginn der Expedition ist vom Ankunftsflughafen aus, in unserem Falle Windhoek, der Abflug dann auch ab Windhoek. Das kommt auf unser Team an und wie wir alle dorthin kommen. Checkt bitte die Flüge früh genug, wir fliegen nicht unbedingt als ganze Gruppe hin. Falls jemand möchte, kann er/sie gern individuell nach Afrika fliegen und vor oder nach der Tour auf eigene Faust noch etwas anschauen, besuchen oder erleben. Wir weisen nur darauf hin, dass wir uns während dieser individuellen Zeit nicht um euch kümmern können und ihr dann zur gegebenen Zeit an unserem Treffpunkt sein solltet. Meist wird unser Treffpunkt am Flughafen sein.
Für unsere Expeditionen wählen wir immer ein 4×4 Fahrzeug, ausgerüstet für Offroad und Camping. In die Wüste oder in den Busch würden wir kein anderes Fahrzeug wählen, da wir oft jenseits der Zivilisation unterwegs sind und uns auf ein Fahrzeug verlassen müssen. Es gibt verschiedene 4×4 Typen, wir haben in den letzten Jahren gute Erfahrungen mit Toyota Landcruiser und Nissan Patrol gemacht! Wir reden über das Fahren, wenn wir uns treffen und unsere Expedition zusammen vorbereiten. Man braucht in Afrika einen internationalen Führerschein.
Was zur Automiete hinzukommt, ist der Treibstoff, meist wird es günstiger als in Europa, die genaueren Preise werden wir kurz vorher herausfinden, da sich momentan die Preise sehr schnell ändern.
Wir schlafen meist in Zelten, diese sind beim Mietwagen dabei. Ihr solltet nur einen Schlafsack und eine Matratze mitbringen. Wir haben klassische, normale 2-Mannzelte dabei, wenn wir an einem Ort für 2-3 Tage bleiben, müssen wir nicht jeden Tag packen.
In Angola gibt es keine gute touristische Infrastruktur, d.h. wir können oft im Busch campen, manchmal in einem Dörfchen oder am Strand. Das kostet dann nichts und ist ein tolles Erlebnis.
Preise für das campen bewegen sich zwischen 5-15 USD, abhängig vom Ort und der Saison. In unserem Budget rechnen wir mit 15 USD pro Person, somit haben wir eine Reserve, wenn wir uns z.b. entscheiden, an einem Superplatz im Etoscha für 35-50 USD pro Nacht zu campen, z.b. in Halali.
Wir werden meist selber kochen oder kleine, einheimische Imbisse oder Restaurants besuchen, wenn möglich. Auf unserem groben Reiseplan werden wir jedoch desöfteren im Busch oder in kleinen Siedlungen sein, wo es so etwas nicht gibt. Da kochen wir dann über dem offenen Feuer mit Sachen, die wir eingekauft haben, also z.b. Eintöpfe, Wildgulasch, Steaks, Nudeln und andere Sachen. Da könnt ihr euch gerne mit eigenen Rezepten und Ideen einbringen.
In Angola werden wir sicher oft versuchen, frischen Fisch vom Markt zu kaufen.
Wenn möglich, würden wir euch gerne die einheimischen Essen und Spezialitäten näherbringen. Vegetarier werden in der Lage sein, fleischlos zu essen, das kann man zusammen planen. Wir hatten schon Vegetarier mit uns in Afrika und es hat super geklappt.
Wetter
Die Expedition findet im afrikanischen Fruehling statt (unser Herbst), aber keine Angst, Fruehling da unten ist nicht wie unserer hier. Temperaturen sind um die 25-35°C während der Tageszeit, die Nächte werden kühler. Nehmt leichte Sachen, sowie etwas wärmeres mit. Regen wird es wohl keinen geben, da wir in der Trockenzeit reisen.
Internet und Kommunikation
Es kann passieren, dass in Namibia oder Angola einige europäische Simkarten nicht funktionieren. Am Besten kauft man sich vor Ort eine Simkarte. In Afrika gehen die Preise, man zahlt z.b. in Namibia ca. 10-15 USD für 1,5GB. Preise am Besten vor Ort abgleichen. Wir weisen ausserdem darauf hin, dass Namibia sehr duenn besiedelt ist und dementsprechend der Empfang auch sehr begrenzt ist. Wir mussten schon auf Bäume klettern, um Empfang zu haben.
Sicherheit
Alle 2 Länder sind sichere Länder. Man sollte sich immer an die Grundregeln halten und gesunden Menschenverstand walten lassen. In Angola herrschte lange Jahre ein Bürgerkrieg, demzufolge befinden sich im Busch noch Munitionsteile oder Landminen. Jedoch ist der Süden weitestgehend gesäubert worden, und in den Norden kommen wir nicht. Trotzdem ist es besser, vorsichtig zu sein. Wenn ihr diese einfachen Regeln beachtet, werdet ihr einen unvergesslichen Urlaub haben.
Was die wilden Tiere betrifft, so gibt es bei suns strenge Regeln, an die ihr euch halten müsst. Es dient eurer Sicherheit. Wir werden in Afrika ein Briefing veranstalten, wo wir näher auf dieses Thema eingehen.
Fotogalerie
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*Die Teilnahmegebuehr deckt unsere Organisation, Planung und Durchfuehrung der Reise ab. Automiete, Verpflegung, Unterkunft und Treibstoff werden extra angerechnet.

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*Die Teilnahmegebuehr deckt unsere Organisation, Planung und Durchfuehrung der Reise ab. Automiete, Verpflegung, Unterkunft und Treibstoff werden extra angerechnet.
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Kontaktiert uns für weitere Informationen!
*Die Teilnahmegebuehr deckt unsere Organisation, Planung und Durchfuehrung der Reise ab. Automiete, Verpflegung, Unterkunft und Treibstoff werden extra angerechnet.


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